Bittere Wahlnachlese

Das Ergebnis der SPD bei der Bundestagswahl in Stephanskirchen ist enttäuschend und stimmt uns sehr nachdenklich. Natürlich war es eine Bundestagswahl, bei der die Bürger in erster Linie über die Zusammensetzung des Bundestages und die neue Regierung entscheiden. Und ganz sicher wollte die Mehrheit der Bevölkerung keine Fortsetzung der Großen Koalition. Dennoch schauten wir gespannt auf die lokalen Ergebnisse und stellten ziemlich große Veränderungen bei den Wählerstimmen fest. Die etablierten Parteien wurden total abgestraft, was dem Überdruß an der Großen Koalition geschuldet ist, die Randparteien haben dagegen enormen Zulauf bekommen. FDP und AFD treten politisch in unserer Gemeinde überhaupt nicht in Erscheinung, die AFD hat nicht einmal einen Ortsverein und dennoch haben sie je mit 13,3 % bei den Zweitstimmen die SPD überholt (11,4 %, Verlust von fast 4 %). Ebenso hat die CSU mit fast 15 % minus gegenüber 2013 sehr große Verluste eingefahren. Dieser Trend bestätigt sich im ganzen Landkreis. Ganz genaue Wahlergebnisse für die einzelnen Stimmbezirke in Stephanskirchen sind auf der Homepage des Landratsamtes zu erfahren.

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Wieder eine verpasste Chance für mehr Verkehrssicherheit

Was für ein wichtiges Signal wäre es gewesen, wenn sich der Gemeinderat in der Sitzung vom 18.07.2017 für die Umsetzung der Überwachung des ruhenden Verkehrs (Parküberwachung) entschieden hätte. Ein deutlicher Standpunkt des Gemeinderates, sich für schwächere Verkehrsteilnehmer einzusetzen und für mehr Sicherheit auf Rad- und Fußwegen zu sorgen wäre in unserer verkehrsgeplagten Gemeinde dringend vonnöten gewesen.
Anstatt dessen wurde der von Christian Wahnschaffe (Grüne) eingebrachte Antrag mit der Mehrheit der CSU, Bayernpartei und einigen Mitgliedern der Parteifreien abgelehnt.

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Misere mit dem ÖPNV – Gemeinderat erneut enttäuscht

„Die kurze Strecke nach Rosenheim ist zu teuer, die Fahrpläne undurchschaubar, die Taktzeiten tagsüber zu lang und abends und am Wochenende fährt kaum ein Bus!“, das sind die Hauptargumente, warum so wenig Bus gefahren wird.

Jahr für Jahr behandelt der Gemeinderat Anträge zur Verbesserung des ÖPNV-Angebotes, in der Hoffnung etwas zu erreichen – auch diesmal, aus aktuellem Anlass – und Jahr für Jahr erhalten wir die frustrierende Antwort: Die gemeindlichen Möglichkeiten sind begrenzt. Das heißt, eigentlich hat die Kommune gar keine Möglichkeit, außer sie würde sehr viel Geld in die Hand nehmen.

Bürgermeister Auer hatte Ende letzten Jahres extra eine Arbeitsgruppe aus Gemeinderäten gegründet, um all die drängenden Probleme zu diskutieren und dann beim zuständigen Sachbearbeiter der Regierung vorzusprechen. Hierbei war das dringendste Anliegen die „Wiedervergabe des Konzessionsrechts an die privaten Busunternehmer“, da diese im Frühjahr 18 neu vergeben werden.

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Geförderter Mietwohnungsbau für Stephanskirchen – schon lange überfällig!

Prinzip der sozialgerechten Bodennutzung
Das Prinzip „Baugebiete sozial gerecht auszuweisen“ praktiziert Stephanskirchen eigentlich schon lange. Grundstückseigner treten einen Teil ihres Grundes zu günstigen Konditionen an die Gemeinde ab, wenn das Gelände baureif gemacht wird. Im Rahmen von „Bauland für Einheimische“ wurden bisher von der Gemeinde auf diese Weise erschwingliche Grundstücke nach einem bestimmten Auswahlverfahren an Ortsansässige verkauft, die im hochpreisigen Stephanskirchen sonst nie zu einem Baugrund gekommen wären. Einheimische konnten somit Eigentum erwerben, ohne von ihrem Heimatort wegziehen zu müssen.
Ebenso wichtig ist derzeit, dass sich die Gemeinde endlich auch um bezahlbare Mietwohnungen kümmert. Nach dem Modell der sozialen Bodennutzung sollen Baugebiete zukünftig nur dann noch ausgewiesen werden, wenn zumindest teilweise geförderter Wohnraum entstehen kann. Ein einstimmiger Gemeinderatsbeschluss besiegelt dies.

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Landschaftsschutzgebiet Simssee wird verkleinert - mehr Bauland und weitere Zersiedelung

Das Landratsamt Rosenheim plant die Zonen der Schutzgebietsverordnung rund um den Simssee zu verändern. Alle bebauten Gebiete werden aus der Schutzzone herausgenommen, um weitere Baugebiete zu ermöglichen. Die Kreisverordnung von 1976 soll außer Kraft treten. Die Gemeinden rund um den Simssee sind deswegen aufgefordert, ihre Stellungnahmen abzugeben.
Was soll sich in Stephanskirchen verändern?
Vorgesehen ist, das Gebiet Weinberg, in Eitzing das Gebiet Kirschenweg und Umgriff Krottenmühle, die Bahntrasse und eine kleinere Zone am Litzlsee aus dem Landschaftsschutzgebiet (LGS) herauszunehmen. (Internet: http://arcg.is/2kMZRTp)
Was bedeutet das?

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Baulandentwicklung nach Plan

Die noch verbleibenden drei Jahre der Gemeinderatsperiode sollten strukturiert und Prioritäten insbesondere in der Baulandentwicklung gesetzt werden – das war Wunsch und Auftrag der Verwaltung an die Gemeinderäte während der letzten Klausurtagung.

Die Kapazitätender gemeindlichen Bauverwaltung seien mit 4 parallel zu beplanenden Arealen und der zusätzlichen Aufstellungen von einigen Bebauungsplänen erschöpft. So sollte eine Rangfolge der zeitlichen Umsetzung festgelegt werden.
Höchste Priorität erhielt dabei das Baugebiet am Tulpenweg, gefolgt von einem Miethaus-Neubau in der Westerndofer Filze. Rang 3 erhielt das bereits seit Jahrzehnten andauernde Projekt Haidholzen Süd-Ost, abgeschlossen wird die Reihung vom Baugebiet Astenacker.

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Nach der Demo ist vor der Demo

Keine Neuausrichtung durch Hr. Dobrinth
Es war ein phantastischer Anblick als sich am Montagmittag ca. 1.700 Bürger und 40 Traktoren vor dem Landratsamt aufbauten, um Hr. Bundesverkehrsminister Dobrinth unsere Kritik an dem Projekt Brennernordzulauf und unsere Verbundenheit mit unseren Heimatgemeinden zu zeigen.
Über 12.000 Unterschriften für die Forderungen der Bürgerinitiativen sollten für entsprechend Eindruck bei den Verantwortlichen sorgen.

„Ich verspreche Ihnen hier einen Neustart“, beschwichtigte Hr. Dobrinth in feinster Wahlkampflaune.
Auch die zugesagte Einstellung der Planungen der Samerberg-Untertunnelung ließ hoffen, dass eine gute Richtung eingeschlagen würde.

Die Diskussion ohne Öffentlichkeitsbeteiligung zeichnet allerdings ein anderes Bild.

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Unfallbilanz 2016: Verkehrssicherheit verschlechtert sich!

Die illegalen Straßenrennen, wie sie in letzter Zeit immer öfter stattfinden – kürzlich in Berlin, bei dem es einen Toten gab oder vor einem Monat in unserem Landkreis mit zwei toten jungen Mädchen oder Straßenrennen auf der Münchner Straße – haben nicht direkt etwas mit dem wiederholten Antrag auf „Verkehrsüberwachung in Stephanskirchen“ zu tun. Solche Straßenrennen sind in unserer Gemeinde nach meinem Wissen noch nicht vorgekommen.
Ein Zusammenhang mit der Zunahme der Unfallzahlen im Landkreis besteht aber durchaus, denn überhöhte Geschwindigkeit und Rücksichtslosigkeit beim Autofahren nehmen zu, auch bei uns.

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Kein Gleis ohne Beweis - SPD Fraktion unterstützt Brennerdialog Rosenheimer Land e.V.

Wird die Korridorplanung für den Brennernordzulauf durch die Gemeinde Stephanskirchen realisiert, ist das der massivste Eingriff in Lebensraum und Natur seit bestehen unserer Gemeinde. Selbst bei einer möglichen Untertunnelung wird Stephanskirchen während der Bauphase über mehr als ein Jahrzehnt zerschnitten. Wertvoller Naturraum wie z.B. Grundwasseraufkommen und Moore die auf der Route liegen, sind massiv beeinträchtigt oder ganz zerstört, die Planungs- und Bauphase blockiert Bürger und Gewerbetreibende über einen Zeitraum vom ca. 25 Jahren, Immobilien- und Grundstückswerte sind unwiederbringlich verloren.

Mit einer Trasse für den Güterverkehr ist unser heutiges Stephanskirchen Vergangenheit.

Unter dieser Maßgabe ist es unsere unbedingte Pflicht und Verantwortung, die Rahmendaten dieses Projektes zu hinterfragen.

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Jahresrückblick 2016

Liebe Stephanskirchener!

2016 war ein ereignisreiches Jahr für uns alle.
Wie wird es 2017 weitergehen?

Wir wünschen allen Stephanskirchnern ein friedvolles neues Jahr 2017. Wir werden wie in den vergangenen Jahren die Gemeindepolitik aufmerksam verfolgen und engagiert begleiten. Für Ihre Anliegen haben wir immer ein „offenes Ohr“.

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Stellungnahme Kraglinger Spange: Steffi Panhans

Stephanskirchen, den 08.11.2016

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderates,

leider kann ich aufgrund eines unaufschiebbaren Termins an der heutigen Gemeinderatssitzung nicht teilnehmen. Dennoch ist es mir sehr wichtig, meine Haltung zu dem Straßenbauprojekt“ Kraglinger Spange“ zum Ausdruck zu bringen: Verschiedenste Stellungnahmen von Anwohnern, Bund Naturschutz, Gewerbetreibenden etc. sind mittlerweile bei uns eingegangen. Unterschiedliche Varianten werden bevorzugt oder alle Planungsvarianten abgelehnt. Es ist klar, dass es bei einer Entscheidung zur Kraglinger Spange – egal wie sie ausfällt – Verlierer geben wird. Bei der Planung der Kraglinger Spange ist das Ziel, den Straßenverlauf für den Durchgangsverkehr zu optimieren. Die Route soll schneller und damit attraktiver werden. Navigationssysteme werden mit der geänderten Verkehrsführung diese Alternativroute vorschlagen. Die vermeintliche Entlastung der Anwohner wird sicher schnell durch zusätzliches Verkehrsaufkommen quittiert. Mein Fokus als Gemeinderätin ist das Wohl der Gemeinde.
Die Gemeinde hat 2 zentrale Verkehrsprobleme:

  1. Hohe Verkehrsbelastung auf der Salzburger Str. und
  2. eine bereits jetzt deutliche überlastete Situation an der Kraglinger Kreuzung.

Die Kraglinger Kreuzung wurde in allen Vorgesprächen als ungelöst bezeichnet – weitere Optimierung sei an dieser Stelle nicht möglich – obwohl mit einem stark steigenden Verkehrsaufkommen an dieser Stelle zu rechnen ist. Ich bin der Meinung, dass man genau an dieser Stelle über entlastende Alternativen nachdenken muss!

Eine ganz oder teilweise Untertunnelung der Verkehrsführung würde hier einen großen – wenn auch kostenintensiven Mehrwert für Anwohner und Verkehrsteilnehmer darstellen.

Wenn wir heute allerdings eine Variante des Ausbaus der Kraglinger Spange beschließen verbauen wir uns im wahrsten Sinne des Wortes alle Optionen, die Kraglinger Kreuzung sinnvoll zu lösen.

Ich bitte Sie deshalb, liebe Kolleginnen und Kollegen, setzen Sie Ihre Prioritäten der Verkehrsplanung auf die zentralen Probleme unserer Gemeinde und stimmen Sie gegen die Planungsvarianten der Kraglinger Spange.

Steffi Panhans

Ergebnisse des Verkehrsgutachtens

Welche Möglichkeiten bieten sich an, um den Stephanskirchener Verkehr zu entzerren?

Der Auftrag der Gemeinde an das Planungsbüro Obermeyer zum „Verkehrsuntersuchung Stephanskirchen 2015“ beinhaltete drei wichtige Ziele:
• Die Reduzierung des Durchgangsverkehrs auf der Salzburger Straße
• Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs auf der Salzburger Straße
• Verbesserungsmöglichkeiten für den Fahrradverkehr

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Bald Gaumenfreuden von der Biometzgerei „Simsseer Weidefleisch“

Gute Nachrichten für alle Verbraucherinnen und Verbraucher: Am 21.Juli 16 findet das Richtfest für die geplante Biometzgerei Finsterwalder an der Landlmühle direkt neben der Kletterhalle statt. Wenn alles klappt, dann können wir schon zum Jahresende Biofleisch und Biowurst aus Rohstoffen, die ausschließlich aus unserer Region kommen, kaufen.

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Die Kraglinger Spange als Traum von der Verkehrsentlastung

Der Ausbau der Kraglinger Haarnadelkurve als geradlinige Verbindung von der Vogtareuther Straße mit der Umgehungsstraße der Miesbacher Straße soll nun realisiert werden und ist aktuell bis 2020 geplant. Die Maßnahme wurde auf Drängen der örtlichen CSU und ihrer politischen Mandatsträger nachträglich in den 7. Straßenausbauplan des Freistaats aufgenommen. Es gibt vier Varianten, die bis zum Juli 2016 öffentlich diskutiert werden sollen.

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OVB-Bericht vom 01.07.2016: Bürgerinitiative sammelt fleißig Unterschriften

OVB

Die Bürgerinitiative (BI) „Bahnhalt und Verkehrssicherheit Stephanskirchen“ freut sich, dass bereits nach zehn Tagen über 40 Prozent der erforderlichen Unterschriften für das geplante Bürgerbegehren „Bahnhalt in Stephanskirchen“ und über 30 Prozent für „Verkehrssicherheit“ gesammelt werden konnten.

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CSU steht lieber im Stau als dass sie mit der Bahn fährt

CSU und Bayernpartei haben bei der Verkehrspolitik die Weichen nach rückwärts gestellt. Lieber mit dem der täglichen Stau in Schloßberg und auf der Umgehungsstraße leben als eine Bahnhaltestelle zu haben. Mit einer Stimme Mehrheit haben sie in der Märzsitzung das Ziel, bis zum Jahr 2023 eine Bahnhaltestelle zu bekommen, zunichte gemacht. Grundvoraussetzung wäre laut BEG (Bay. Eisenbahngesellschaft) eine eindeutige Willensbekundung der Gemeinde für eine Bahnhaltestelle gewesen. Im vergangenen Jahr scheiterte die Zustimmung der Obersten Baubehörde der Regierung an einer Fahrzeitverzögerung in Richtung Salzburg, der Bau einer Haltestelle wurde aus dem Sonderinvestitionsprogramm 2023 genommen. Inzwischen haben sich jedoch die Fahrpläne zugunsten der Umsteigezeiten und andere Rahmenbedingungen geändert, somit hätten eine rückwirkende Wiederaufnahme ins Sonderinvestitionsprogramm und das eindeutige Pro-Bahnhalt-Signal des Gemeinderates große Wirkung gehabt.

Die Chance ist nun vertan!

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Bahnhalt in Stephanskirchen? Das wär doch was!

Bahn-Veranstaltung

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2016!

Weihnachtsseite

Dezentrale Unterkünfte "Gut für Stephanskirchen"

Der Landkreis Rosenheim steht hinsichtlich der Aufnahme und Unterbringung der Asylbewerber vor enormen Herausforderungen. Immer öfter wird auf Behelfsunterkünfte wie Sporthallen und Wohncontaineranlagen ausgewichen. Damit schafft man Ghettos - unerträglich für Bewohner und Bevölkerung. Zwangsläufig keimt an solchen Orten der Protest auf beiden Seiten. Stephanskirchen hat erste Planungen zu einer großen Containeranlage verhindert und geht einen anderen Weg. Einen Weg, mit Kleinunterkünften für 24 Bewohner an 6 Standorten verteilt über das Gemeindegebiet. Ziel und Chance dieses Konzeptes ist die Integration von Asylbewerbern in unsere Gesellschaft, in unsere Kommunikation, in unser Arbeitsleben, in unsere Gemeinde.

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„Der Stephanskirchner Weg“

Wir alle wünschen uns, dass die Asylanten nach ihrer langen Flucht von der Bevölkerung herzlich aufgenommen werden. Der große Helferkreis in unserer Gemeinde beweist, dass dies bisher gut gelungen ist. Die ehrenamtlichen Helfer opfern viel freie Zeit und bekommen aber leider keine Aufwandsentschädigung. Es ist aber ein unhaltbarer Zustand, dass die Ehrenamtlichen nicht einmal ihre echten Auslagen, wie Fahrgeld, ersetzt bekommen. Während die Gemeinde bereit ist, Millionen für den Bau von Holzhäusern auszugeben, spart sie an den Menschen, die täglich an der Basis arbeiten.

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Bürgerantrag zur Verkehrsüberwachung wiederum abgelehnt

In diesem Herbst 2015 stellten die Bürger des Salinwegs mit 200 Unterschriften zum zweiten Mal ihren Antrag zur Wiedereinführung der Verkehrsüberwachung durch den Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberland. Die Installation von elektronischen Zeigefingern hatte keine Verbesserung der Verkehrssituation bewirkt. Im Gegenteil, es war eher wieder eine Verschlechte-rung bei den Geschwindigkeitsüberschreitungen in der 30er-Zone festzustellen. Auch dieser Antrag wurde in der vergangenen Sitzung mit allen CSU-Stimmen, einer Stimme der Bayernpartei und einer Stimme der Parteifreien abgelehnt.

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Ergebnisse und Konsequenzen der Verkehrsuntersuchung 2015

Um aktuelle Daten des Verkehrs in Stephanskirchen zu erhalten, wurde im Frühjahr das Büro Obermeyer Planen+Beraten GmbH München mit Untersuchungen beauftragt. Es gab sowohl Befragungen der Autofahrer an prägnanten Stellen der Gemeinde als auch eine Haushaltsbefragung, an der sich 2221 Bürger der Gemeinde beteiligten. Die Rücklaufquote der Haushaltsbefragung war mit 60% hoch und somit sehr aussagekräftig, d.h. die Bürger sind überaus engagiert, was die Verkehrssituation ihrer Gemeinde anbetrifft.

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Bezahlbarer Wohnraum am Astenacker - Hilfe für Haushalte mit wenig Geld

In Stephanskirchen zu wohnen bedeutet hohe Lebensqualität. Die herrliche Landschaft, die netten Menschen, die Nähe zu Rosenheim - es gibt unzählige Gründe, die für Stephanskirchen als Wohnstandort sprechen. Der frei finanzierte Wohnungsmarkt in Stephanskirchen stellt allerdings Mietwohnungen zu Preisen bereit, die eine bestimmte Gruppe der Bevölkerung nicht bezahlen kann. Zudem ist der Wohnraum knapp, so dass Menschen mit einem geringen Haushaltseinkommen bei einer Neuvermietung immer das Nachsehen zugunsten besser Verdienenden haben. Selbst wenn ein Wohngeldzuschuss bewilligt wurde – Mietinteressenten mit einem niedrigen Haushaltseinkommen kommen nicht zum Zuge.

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Nachbarschaftliches Wohnen in Schloßberg - Mehr als 4 Wände und ein Gartenzaun

In der vergangenen Gemeinderatssondersitzung wurde unser Antrag für den Bau einer Wohnanlage am Astenacker im Genossenschaftsmodell diskutiert. Drei Referentinnen waren eingeladen und berichteten ausführlich über Themen wie Genossenschaftsmodelle, nachbarschaftliches Wohnen und Pflege und Wohngemeinschaften. Die große Menge an Zuhörern ließ erahnen, wie sehr sich die Bürger für diese Themen interessieren und wie aktuell sie sind. Die Nachfrage nach preiswertem und barrierefreiem Wohnraum steigt in Stephanskirchen stetig. Das ließ uns zu dem Schluss kommen, dass neben den bekannten Wohnformen von individuellem Eigentum und Wohnen zur Miete der genossenschaftliche Wohnungsbau eine Alternative wäre. Der Bau könnte am Astenacker auf dem noch freien Grundstück an der Mühlstraße entstehen.

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Eine neue Turnhalle – Wo? Wie? Unsere Vorstellungen:

Schon seit geraumer Zeit ist uns allen klar, dass die alte Schloßberger Turnhalle nicht mehr die Standards eines modernen Schulunterrichts erfüllt. Sie muss dringend saniert oder neugebaut werden. Im Gemeinderat wurden einige Standorte nördlich der Schule diskutiert, wobei auch Wünsche nach einer Doppel- oder Dreifachturnhalle geäußert wurden. Wir waren jedoch immer der Meinung, dass eine Schulturnhalle für einen reibungslosen Turnunterricht aus praktischen Gründen unmittelbar an der Schule liegen muss. Entfernte Standorte halten wir für ungünstig. Eine Gruppe von SPD-Mitgliedern besuchte deswegen im Herbst einige Schulturnhallen in und um Rosenheim, um Details über gute Turnhallen in Erfahrung zu bringen.

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Große Chance vertan, kleine Erleichterung erreicht.

Der letzte Runde Seniorentisch war im Januar. Dort wurde zum Bedauern von Arbeiterwohlfahrt und SPD die Chance auf die Einrichtung einer Koordinationsstelle für Senioren vertan. Obwohl die hauptamtlich tätigen SozialarbeiterInnen der Gemeinde, die Zunahme bedürftiger Senioren bestätigten, wurde dieses Vorhaben von den verschiedenen Verbänden nicht als Bereicherung, sondern als Konkurrenz verstanden und deshalb abgelehnt. Vom Sozialwerk wurde berichtet, dass man alle Hilfeleistungen vollständig abdecke. Auf den Einwand von AWO und SPD, nicht jede SeniorIn könne die hohen Gebühren für hauswirtschaftliche Dienstleistungen bezahlen, war man zunächst ratlos, bis Herr Plankl von der Verwaltung Zuschüsse durch die Gemeinde zusagte. Auch die Dienstzeiten der Sozialarbeiterinnen wolle man evtl. erhöhen. Nach einem halben Jahr gibt es nun Verbesserungen. In der Zwischenzeit waren schon viele ältere Mitbürger hilfesuchend an die Seniorenbeauftragte herangetreten, deren Probleme sie so gut wie möglich selber zu lösen versuchte bzw. an die Behörden weiter gab.

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Rote Radler besuchen Käserei Ertl in Schömering

Im Juli starteten wir vom Ortsverein zu einer Roten-Radl-Tour quer durch Stephanskirchen.

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Friedhofskultur ja – aber wie?

Alte Gräber können Geschichten erzählen. Da hat zum Beispiel in einem Grab ein „Realitätenbesitzer und Viehhändler“ seine letzte Ruhe gefunden, im anderen ein „Hausbesitzer“ und daneben seine „Hausbesitzers-Gattin“. Gelegentlich ist auch eine „ehrengeachtete Jungfrau“ zu finden – in hohem Alter verstorben. Manche Grabstellen können Familiengeschichte erklären. Die hoch aufragende Form ganz alter Grabsteine verleiht dem noch eine besondere Würde. Ab den Sechziger Jahren sind die Steine immer niedriger geworden, bis hin zum Querformat, meistens auf Hochglanz poliert und gerne aus rabenschwarzem Stein. Die Grabinschriften beschränken sich meistens auf den Namen und zwei Jahreszahlen. Nicht lange danach haben sich die kompletten Friedhöfe verändert. Stehen die Steine in alten Anlagen noch im Reih und Glied, so sind sie bei den neueren in kleine Gruppen aufgelockert. Der einheitliche Rieselboden ist verschwunden, die Friedhöfe sind ein bisschen zu Landschaftsparks geworden. Weitere, zunächst schleichende, dafür umso stärkere Veränderungen haben sich durch den zunehmenden Wechsel von der Sarg- zur Urnenbestattung ergeben. Die Grabstellen werden kleiner, die Lücken dazwischen dafür größer – und auch zahlreich.
Erst beim bewussten Rückblick erkennen wir, wie viel sich geändert hat.

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Aktion: Stephanskirchens schönste Bäume gesucht!

28.08.2014
In unseren Gärten und im gesamten Gemeindegebiet wachsen wunderschöne Bäume. Sie sind es, die den grünen Charme unserer Gemeinde ausmachen. Sie sollten auch die entsprechende Beachtung finden und Schutz genießen.

Große Bäume sind aber nicht immer willkommen. In den Gärten werfen sie Schatten und machen viel Arbeit mit Laub oder Früchten. Nachbarn sind sie oft ein Dorn im Auge, wenn sie zunahe an der Grenze stehen und die Sicht nehmen. Freistehende Bäume auf den Feldern behindern das Arbeiten der Landwirte und müssen zusätzlich mit der Sense ausgemäht werden. Bäume an Straßen sind immer im Verdacht, ein Verkehrshindernis zu sein. Das kostet so manchem Baum das Leben.

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Markus Rinderspacher und die Roten Radler starteten in Stephanskirchen

06.08.2014
Am 06. August trafen sich dir roten Radler in Schloßberg zum Auftakt der sechsten Etappe ihrer Sommertour durch Bayern. Der dritte Bürgermeister, Robert Zehetmaier und Vertreter des SPD-Ortsvereins und des Gemeinderates hießen Markus Rinderspacher, die Kreisvorsitzende der SPD Rosenheimer Land, Alexandra Burgmaier und die SPD-Bezirkstagsabgeordnete, Elisabeth Jordan, willkommen.

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Verabschieden sich aus dem Gemeinderat

Gemeinderäte ausgeschieden

01.06.2014
Drei verdiente SPD-Gemeinderäte verabschieden sich aus dem Gemeinderat. Alle SPD-Mitglieder des Ortsverein und besonders die Vorstandschaft danken ihnen von ganzen Herzen für das ehrenamtliches Engagement, das sie für die Gemeinde aufgebracht haben.

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Die Krönung

01.06.2014
In der letzten Gemeinderatssitzung stand unter anderem der Haushaltsplan mit einem Volumen von 24 Millionen Euro auf der Tagesordnung. Weil sich die Einnahmen verringerten, muss in der Zukunft Geld eingespart werden. Aber statt sich bei Prestigeobjekten einzuschränken, fällt der CSU nichts Besseres ein, als den Familien 2015 den Müllgutschein eventuell zu streichen.

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Die neu gewählten SPD-Gemeinderäte/innen für die Periode 2014-2020 stellen sich vor:

06.05.2014

Gemeideräte

Margit Sievi ist wieder gewählt worden. Sie ist Lehrerin, 64 Jahre alt, hat zwei Töchter, ist verheiratet und wohnt in Höhensteig. Seit 18 Jahren setzt sich Margit Sievi als Gemeinderätin für die Belange der Bürger ein. Sie ist Fraktionssprecherin und Mitglied des Bauausschusses.

Ludwig Demberger ist seit 2012 im Gemeinderat, wo er für Gemeinderat Sepp Grabmair nachrückte. Er ist Bauingenieur / Sachverständiger, 63 Jahre alt, ist verheiratet, hat eine Tochter und wohnt in Schloßberg im Leitengebiet. In der vergangenen Periode war er Mitglied des Hauptausschusses.

Steffi Panhans ist neu in den Gemeinderat gewählt worden. Sie ist 40 Jahre alt, Gesellschafterin eines Rosenheimer Immobilienunternehmens, ist verheiratet, hat zwei Söhne und wohnt in der Simserfilze. Familien, Kinderbetreuung und die Belange von Schulen und Kindergärten werden ihre Schwerpunkte sein.

Die drei neu gewählten Gemeinderäte/innen danken ihren Wählern ganz herzlich für das Vertrauen, das ihnen bei der Kommunalwahl entgegengebracht wurde. Sie werden in der neuen Ratsperiode jederzeit offen sein für alle Anregungen der Bürger und deren Belange im Gemeinderat einbringen.

Familien in der Rush hour des Lebens

12.02.2014
Lebensläufe haben sich verändert. Verlängerte Ausbildungszeiten bedingen, dass prägende Ereignisse wie Berufsstart, Partnerwahl, eigenes Zuhause, Familiengründung in einen sehr eng bemessenen Zeitraum fallen. Die Belastungen sind in dieser Lebensphase geballt - Zeit, Geld und Kraft begrenzt.

Die Berufstätigkeit beider Elternteile ist in vielen Fällen nicht nur Wunsch sondern Notwendigkeit. Vorgegebene Zeitstrukturen bestimmen den Alltag der Familie. Dabei ist jeder Tag eine neue Herausforderung.

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Dritte Innbrücke

In letzter Zeit wird aus der Stadt Rosenheim wieder die Dritte Innbrücke gefordert – unter anderem vom Gewerblichen Verband. Dabei wird diese Brücke als Allheilmittel der Verkehrsprobleme in Rosenheim angepriesen.

Wer aber die Planung genau anschaut und die Brücke nicht mit einer Verbreiterung der Innbrücke nach Schloßberg verwechselt, wird bald erkennen, dass diese neue Straße kaum Entlastung bringt, weil sie nicht den Verkehrströmen entspricht, die heute die Probleme in Rosenheim und Umgebung – vor allem auch in Stephanskir-chen verursachen. Der Umweg, den man in Kauf nehmen müsste, um in die Innen-stadt zu kommen, wird nicht angenommen werden. Die immensen Kosten überstei-gen also den Nutzen um ein Vielfaches!

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Raus aus dem Stau! Vorschläge zur Entzerrung des Berufsverkehrs

12.02.2014

Wir haben uns mit der problematischen Verkehrssituation in Schloßberg beschäftigt.
Seit den 90er Jahren hat sich die Anzahl der PKWs im Landkreis verdreifacht. Im eigenen Auto zu sitzen erscheint einfach bequemer als im überfüllten Bus.

Die alten Ansätze zur Lösung von Verkehrsproblemen verlieren ihre Wirkung. Es ist an der Zeit, über andere Wege nachzudenken. Wir sind auf folgende Möglichkeiten gekommen.

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Projekt Biometzgerei in Landlmühle

21.12.2013
Fast unbemerkt von uns Verbrauchern tut sich etwas Radikales in Landlmühle, dem wir unbedingt Aufmerksamkeit schenken sollten. Im kommenden Jahr will Rudolf Finsterwalder sich einen lang ersehnten Traum von einer Biometzgerei erfüllen. Der Gemeinderat hat im Juli bereits grünes Licht für den Bauantrag gegeben.

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SPD Weihnachtsfeier 2013

15.12.2013
Die Weihnachtsfeier der SPD fand wie jedes Jahr wieder beim Boadwirt in Leonhardspfunzen statt. Vorsitzende Lilly Brod begrüßte die Mitglieder und Gäste aus der Nachbargemeinde Riedering.

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Parkplatz-Tohuwabohu vor der Post und Alpha-San-Apotheke

02.11.2013
Das Foto zeigt die aktuelle Parksituation vor der neuen Postfiliale und Alpha-San-Apotheke an der Salzburger Straße 52, die sich immer mehr zuspitzt und sowohl für Radler und Fußgänger als auch für Autofahrer gefährlich ist: Schnellparker auf dem Radweg, Längsparker auf dem Bürgersteig und erschwerte Zufahrt zum hinteren Parkplatz, wo ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden wären. Oftmals blockieren ganz Eilige mit ihrem PKW auch noch den gegenüberliegenden Radweg.

Ein unzumutbarer Zustand für Fußgänger und Radler! Oder vielleicht doch zumutbare Kurzzeitparkplätze für die Post, Geschäfte und Arztpraxen an dieser Stelle?

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